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	<title>Horst &#8211; PRO BLEIBERECHT</title>
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	<title>Horst &#8211; PRO BLEIBERECHT</title>
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		<title>Offener Brief an Landrat und Gesundheitsamt Ludwigslust-Parchim</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bernadette]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Dec 2020 18:16:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Horst schließen!]]></category>
		<category><![CDATA[No Lager!]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir haben heute gemeinsam mit dem Netzwerk für Flüchtlinge, Demokratie &#38; Toleranz Parchim e.V., Rostock hilft e.V., der BUNDjugend Mecklenburg-Vorpommern[...]]]></description>
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	Wir haben heute gemeinsam mit dem Netzwerk für Flüchtlinge, Demokratie &amp; Toleranz Parchim e.V., Rostock hilft e.V., der BUNDjugend Mecklenburg-Vorpommern und der No Border Academy Lüneburg einen Offenen Brief an den Landrat des Landkreis Ludwigslust-Parchim (LUP), sowie das Gesundheitsamt LUP geschickt. Ihr findet den Brief unten.<span style="font-family: Noto Sans CJK JP Light, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><br />
</span></span></p>
<h2>Macht mit!</h2>
<p>Schickt den Brief auch per Post oder per Mail an:</p>
<p><strong>Stefan Sternberg, den Landrat vonb LUP</strong><br />
Email: landrat@kreis-lup.de, weitere Kontaktmöglichkeiten <a href="https://www.kreis-lup.de/buergerservice-verwaltung/kreisverwaltung/verwaltungsorganisation/der-verwaltungsvorstand/">hier</a>.</p>
<p><strong>Gesundheitsamt LUP, Fachdienst Gesundheit</strong><br />
Email: ute.siering@kreis-lup.de, weitere Kontaktmöglichkeiten <a href="https://www.kreis-lup.de/buergerservice-verwaltung/kreisverwaltung/verwaltungsorganisation/fd-53-gesundheit/">hier</a>.</div>
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<h2>Offener Brief zum kompletten Lockdown der Aufnahmeeinrichtung für Asylsuchende Nostorf-Horst</h2>
<p>Sehr geehrter Herr Sternberg,<br />
sehr geehrte Frau Dr. Siering,</p>
<p>wir wenden uns an Sie mit der einfachen Frage: Sind Ihnen die Zustände in der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende in Nostorf-Horst bekannt?</p>
<p>Mit Ihrer Allgemeinverfügung „<a href="https://www.kreis-lup.de/export/sites/LUP/.galleries/PDF-LUP-Allgemein/Kreisrecht/2020-12-17-AV-des-Landrates-des-LK-LUP-Absonderung-von-Bewohnerinnen-und-Bewohnern-der-Erstaufnahmeeinrichtung-des-Landes-M-V-in-Nostorf-Horst.pdf">Absonderung von Bewohnerinnen und Bewohnern der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Mecklenburg-Vorpommern für Asylsuchende und sonstige Flüchtlinge in 19258 Nostorf/Horst, Nostorfer Str. 1</a>“ vom 17. Dezember 2020 haben Sie sich entschlossen, die Einrichtung – zumindest dessen Bewohner*innen und Besucher*innen – unter eine pauschale Quarantäne zu stellen.</p>
<p>Auf öffentliche Kritik daran in den sozialen Medien haben Sie bisher nicht reagiert. Wir wenden uns deshalb in dieser Form an Sie.</p>
<h3>Quarantäne für alle: In sich nicht schlüssig</h3>
<p>Sie geben in der Allgemeinverfügung anhand von Quellen aus März 2020 an, dass keine fundierten Erkenntnisse darüber vorlägen, wie sich das Corona-Virus verbreitet und dass grundsätzlich eine mögliche Ansteckung aller Bewohner*innen und Besucher*innen, die die Einrichtung zwischen 15. und 17. Dezember 2020 betreten haben, nicht ausgeschlossen werden könne und daher für alle eine „häusliche Quarantäne“ angeordnet werden müsste.</p>
<p>Seitens des Robert-Koch-Instituts liegt mit Stand 1.12.2020 die klare Empfehlung vor, eben nicht komplette Aufnahmeeinrichtungen für Asylsuchende unter Quarantäne zu stellen: „<span lang="de-DE">Das Übertragungsrisiko virusbedingter Erkrankungen der Atemwege ist in Aufnahmeeinrichtungen (AE) und Gemeinschaftsunterkünften (GU) besonders hoch, da hier viele Menschen auf engem Raum zusammen leben und Wohn-, Küchen-, Ess- und Sanitärräume gemeinsam nutzen. </span><span lang="de-DE">[…] Es wird dringend empfohlen, eine Quarantäne der gesamten AE oder GU sowie das Errichten von (zusätzlichen) physischen Barrieren (Zäunen) zu vermeiden.</span>“ (aus: <a href="https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/AE-GU/Aufnahmeeinrichtungen.html">Empfehlungen für Gesundheitsämter zu Prävention und Management von COVID-19-Erkrankungen in Aufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften für Schutzsuchende (im Sinne von §§ 44, 53 AsylG), www.rki.de</a>).</p>
<p>Neben der Tatsache, dass Ihre Allgemeinverfügung dieses Empfehlung des RKI zuwider läuft, betrachten wir sie aus dreierlei Gründen für in sich unschlüssig:</p>
<p>a) Die Allgemeinverfügung erfasst nicht alle Menschen, die das Gelände in dem Zeitraum betreten haben, sondern lediglich einzelne Personengruppen (Bewohner*innen und Besucher*innen, nicht aber Mitarbeitende diverser auf dem Gelände ansässiger Organisationen wie Landesamt für innere Verwaltung, Malteser Werke gGmbH, Sicherheitsdienst oder Kantinenmitarbeitende). Sofern die Übertragungswege nicht letztendlich bekannt sind, wie können einzelne Personengruppen von einer möglichen Infektion ausgeschlossen werden? Würde das Ihrer Logik nach nicht eine Gefährdung der Öffentlichkeit darstellen, wenn nun Mitarbeitende der Einrichtung das Virus in ihrem privaten Umfeld verbreiten?</p>
<p>b) Nach wie vor werden Asylsuchende im Rahmen sogenannter „Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen“ dafür eingesetzt die Sanitärräume zu reinigen, sowie in der Kantine bei der Vorbereitung des Essens zu helfen. Bestünde eine reale Gefahr, dass potentiell jede*r Bewohner*in infektiös ist, wäre der Einsatz an solchen zentralen Stellen, die für ein Hygienekonzept höchst bedeutungsvoll sind, mehr als fahrlässig. Vielmehr müssten beide Aufgaben von geschultem Personal durchgeführt werden, um eine weitere Verbreitung von Corona zu verhindern, das wie Sie selbst schreiben, vorrangig über Tröpfchen- und Schmierinfektionen zu Ansteckungen führt.</p>
<p>c) Ihnen sollte bekannt sein, dass innerhalb von Sammeleinrichtungen für Geflüchtete ein höheres Risiko besteht, sich mit dem Corona-Virus zu infizieren (vgl.<a href="https://www.tagesschau.de/chinese/coronavirus-fluechtlinge-101.html"> tagesschau.de vom 10.6.20: „Flüchtlingsunterkünfte. Gefährlich wie ein Kreuzfahrtschiff</a>“). Sie scheinen dies auch tendenziell anzunehmen, da Sie alle Bewohner*innen und Besucher*innen &#8211; unabhängig davon ob sie Kontakt zu Infizierten hatten – pauschal unter Quarantäne stellen. Sie gehen also davon aus, dass jede*r Bewohner*in grundsätzlich einem Infektionsrisiko ausgesetzt ist, das nicht zur Genüge durch ein wahrscheinlich bestehendes Hygienekonzept in relevantem Maße reduziert werden kann.</p>
<p><strong>Als verantwortliche Stelle müssten Sie und das Gesundheitsamt Ludwigslust-Parchim aus unserer Sicht aus dieser Annahme die einzig logische Konsequenz ziehen: Nämlich das Sammellager für die Dauer der Pandemie nicht zu betreiben. Sofern grundsätzlich bei jedem Bewohner bzw. Bewohnerin das Risiko einer Infektion durch potentiellen Kontakt mit Erkrankten anzunehmen ist, scheint kein krisentaugliches Hygienekonzept für die Einrichtung zu bestehen. Die Einrichtung weiter in Betrieb zu lassen, stellt also eine wissentliche Gefährdung der Bewohner*innen dar und verletzt deren Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit, das der deutsche Staat schützen muss.</strong></p>
<h3>Die Situation im Aufnahmelager: Keine „Häuslichkeit“, sondern eine Zwangslage</h3>
<p>Der pauschale Charakter Ihrer Allgemeinverfügung erweckt den Eindruck als hätten Sie sich nicht im Detail mit der Situation im Aufnahmelager befasst. Wir vermuten, dass für die Einrichtung ein Hygienekonzept vorliegt. Dieses – so lässt Ihre Allgemeinverfügung wiederum vermuten – scheint nicht krisentauglich zu sein.</p>
<p>Darüber hinaus sollte ein Krisenmanagement in einer öffentlichen sozialstaatlichen Einrichtung, insbesondere wenn es durch ein Gesundheitsamt mit entwickelt wird, neben dem Infektionsschutz auch die psychische Gesundheit der Betroffenen in den Blick nehmen.</p>
<p>Sammelunterbringungen für Asylsuchende sind Zwangssituationen. In diesen konstruierten Sozialräumen leben mehrere hundert Menschen auf engem Raum. Sammellager für Asylsuchende sind Orte, an denen Menschen zusammenkommen, kurz nachdem sie aufreibende Fluchtwege hinter sich gebracht haben. Viele haben dort oder kurz vor ihrer Flucht psychische und/oder physische Gewalt erlebt. Manche kommen mit psychischen Erkrankungen hier an. In der Aufnahmeeinrichtung Nostorf-Horst gibt es seit Jahren keine ausreichende Versorgung für diese Bedarfe und kein entsprechend geschultes Personal. Im Gegenteil: Die Sammelunterbringung und die Tristesse des Alltags dort verstärken diese Belastungen. Eine Quarantäne nimmt den Menschen nun die letzte Möglichkeit individuelle Strategien gegen Stress und zur Traumabewältigung umzusetzen, beispielsweise Spaziergänge, Sport rund um Horst oder Besuche bei Freund*innen und Familie.</p>
<p>Bewohner*innen der Einrichtung haben uns mitgeteilt, dass in den vergangenen Tagen der verordneten „Häuslichkeit“ vermehrt Konflikte zwischen Bewohner*innen aufgetreten sind. Diese sind sicherlich auf individuelles Verhalten zurückzuführen, sicherlich aber auch auf fehlende Stressventile in einer äußerst belastenden, strukturell geschaffenen Situation (wie beispielsweise fehlende Privatsphäre im Sammellager). Die Festschreibung auf die „Häuslichkeit“ konfrontiert Menschen in angespannten und psychisch stark belastenden Lebenssituationen miteinander. Der fehlende Raum sich auszuweichen oder sich körperlich zu betätigen verschärft Spannungen und Konflikte.</p>
<p><strong>Immer wieder wurde politisch festgestellt, dass die „Häuslichkeit“ als sicherer Ort des Rückzugs ein Privileg ist, das nicht alle Menschen genießen. Bilden Sie dies auch in Ihrem Krisenmanagement ab!</strong></p>
<h3>Rassistische Praxis</h3>
<p>Rassismus. Viele Deutsche haben Angst vor diesem Wort und allzu schnell den Reflex, dass Rassismus ein Phänomen ist, das ausschließlich bei Nazis, Rechtsextremen und der AfD auftaucht. Die Debatten des letzten Jahres rund um „Black lives matter“ haben einem Großteil der Bevölkerung, insbesondere jungen Generationen, ins Bewusstsein gerufen, was in der Rassismusforschung lange klar ist: Rassismus steckt tief in unserer Gesellschaft, von rechts bis links und eben auch in der Mitte. Er steckt in unseren Köpfen – in Form von Vorurteilen und zu schnellen pauschalen Urteilen. Und er steckt in unseren Institutionen – in Gesetzen und politischer Praxis, wie z.B. der Lagerpolitik der Bundes- und Landesregierung.</p>
<p>Diesem Rassismus müssen wir und müssen Sie sich stellen und ihn aktiv auflösen. Wir können dies nur auf persönlicher Ebene, indem wir unsere Solidarität mit den Betroffenen ausdrücken und die Stimmen der in Horst Abgeschotteten sichtbar und hörbar machen. Sie haben das Privileg auch etwas an rassistischer, institutionalisierter Praxis ändern zu können.</p>
<p>Die Allgemeinverfügung ist rassistisch, weil…</p>
<ul>
<li>sie andere Regeln für Bewohner*innen von Horst anlegt als für Menschen außerhalb der Einrichtung. Ganz simpel wird das deutlich, weil zwar Bewohner*innen, nicht aber Personal von der pauschalen Quarantäne betroffen sind.</li>
<li>Außerhalb der Einrichtung wird zwischen Kontaktpersonen ersten und zweiten Grades unterschieden, wenn Quarantäne angeordnet wird. In Horst werden einfach alle als potentiell infektiös definiert. Den Bewohner*innen wird somit individuell umsichtiges und verantwortungsvolles Verhalten pauschal abgesprochen. Ent-Individualisierung ist ein zentrales Merkmal von Rassismus.</li>
<li>Diese Pauschaldefinition ist gleichzeitig ein Eingeständnis, dass die Bewohner*innen der Einrichtung durch das vermutlich bestehende Hygienekonzept dort nicht ausreichend geschützt werden können. Indem sie durch die Allgemeinverfügung diesem Infektionsrisiko weiterhin ausgesetzt werden, wird ihr Recht auf Gesundheit geringer geschätzt als das anderer Menschen.</li>
</ul>
<p><strong>Nehmen Sie sich etwas Zeit diese Sätze zu durchdenken. Begreifen Sie sie als Chance etwas an rassistischen Verhältnissen ändern zu können.</strong></p>
<p>Wir schreiben Ihnen diesen Brief, weil viele Bewohner*innen von Horst dies aufgrund der Sprachbarriere nicht können. Sie können es auch oft aus ganz praktischen Gründe nicht: So kann man gegen Ihre Allgemeinverfügung zwar Widerspruch einlegen, dafür geben Sie die Adresse des Landratsamts an. Doch steht den Bewohner*innen in Horst weder ein Drucker, noch Briefmarken, noch ein Faxgerät zur Verfügung.</p>
<p>Wir möchten Sie eindringlich auffordern: Befassen Sie sich mit der Situation vor Ort. Hören Sie dabei auch Stimmen, die kein Eigeninteresse daran haben, den Status Quo aufrecht zu erhalten.</p>
<p>Wir möchten Sie um eine zeitnahe Stellungnahme zur Situation in Horst bitten und darin auch aufzuzeigen, wie Sie zukünftig dort gegen das Risiko der Verbreitung von Corona vorgehen werden.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,</p>
<p>Pro Bleiberecht in MV</p>
<p>Netzwerk für Flüchtlinge, Demokratie &amp; Toleranz Parchim e.V.</p>
<p>Rostock hilft e.V.</p>
<p>BUNDjugend Mecklenburg-Vorpommern</p>
<p>No Border Academy Lüneburg</p>
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		<title>Kundgebung vor Horst: Rassistischen Lager-Lockdown beenden!</title>
		<link>https://bleiberecht-mv.org/de/lockdown-beenden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bernadette]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Dec 2020 08:34:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Horst schließen!]]></category>
		<category><![CDATA[No Lager!]]></category>
		<category><![CDATA[Horst]]></category>
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	Am 29. Dezember haben wir eine spontane Kundgebung vor dem Erstaufnahmelager Nostorf-Horst gemacht, um gegen den rassistischen kompletten Lockdown des Lagers zu protestieren. Etwa 20 Menschen haben sich auf dem Parkplatz vor der Einrichtung versammelt. Mit Redebeiträgen in mehreren Sprachen drückten wir unsere Solidarität aus.</p>
<p><a href="https://bleiberecht-mv.org/?wysija-page=1&amp;controller=email&amp;action=view&amp;email_id=73&amp;wysijap=subscriptions">Hier</a> findet ihr unsere Pressemitteilung zur Kundgebung.</p>
<p><a href="https://bleiberecht-mv.org/de/2020/12/30/offener-brief-lockdown/">Hier</a> findet ihr den Offenen Brief an den Landkreis Ludwigslust-Parchim.</p>
<p>Hier ein Video von zwei Wortbeiträgen auf der Kundgebung:</p>
<div style="width: 426px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-3190-1" width="426" height="240" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://bleiberecht-mv.org/wp-content/uploads/2020/12/20-Facebook.mp4?_=1" /><a href="https://bleiberecht-mv.org/wp-content/uploads/2020/12/20-Facebook.mp4">https://bleiberecht-mv.org/wp-content/uploads/2020/12/20-Facebook.mp4</a></video></div>
<p>&nbsp;</p></div>
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<h2>Statement von einem Bewohner von Horst</h2>
<p><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="0">Die Situation in Horst ist im Allgemeinen sehr schlecht. Es gibt zwei sehr wichtige Dinge, die für uns alle schwierig sind: </span></span></p>
<p><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="0"><strong>1. Das Essen in der Kantine.</strong> Das Essen ist nicht sehr lecker und wir müssen es immer wieder essen, immer wieder das gleiche. Auch können einige Leute ihren Hunger nicht mit diesem Essen stillen. Wenn sie zum Personal gehen und es ihnen sagen, geben sie ihnen nur noch zwei Scheiben Wurst und Käse. Das Arbeitspersonal dort ist oft sehr unfreundlich. Sie kontrollieren unsere Taschen, wenn sie den Verdacht haben, dass wir Essen nach draußen, auf unsere Zimmer, mitnehmen wollen. </span></span></p>
<p><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="0"><strong>2. Die medizinische Versorgung.</strong> Wir haben hier im Lager keinen Arzt, nur zwei Krankenschwestern. Was sie uns am meisten sagen, ist: &#8222;Das ist zu teuer. Wir können diese Behandlung nicht für Sie bezahlen.&#8220; Die Situation hier ist demütigend, da wir erwartet haben, dass medizinische Versorgung verfügbar und eine einfache Sache in Deutschland ist.<br />
Eine dieser Krankenschwestern weigert sich, Englisch mit uns zu sprechen. Aber wir verstehen kein Deutsch, weil wir nicht sehr lange hier sind. Wir verstehen also nicht, was sie uns erzählt. </span></span></p>
<p><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="0">Jetzt wird es in der Corona-Quarantäne noch schwieriger. Die Spannung steigt, so dass manche Menschen ihre Zimmer nicht verlassen können, um Ärger mit Anderen zu vermeiden. Aber manchmal ist es auch schwierig mit den Leuten, mit denen man ein Zimmer teilt. </span></span></p>
<p><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="0">Wir versuchen nicht krank zu werden, weil es im echten Quarantänegebäude* noch strenger und langweiliger ist. Sie sagen uns, jeder hier könnte infiziert sein. Sie haben uns unter Quarantäne gestellt, aber wir müssen trotzdem für sie arbeiten. Es sind Bewohner*innen, die die Toiletten und Duschen putzen und auch arbeiten Einige in der Küche. Das macht keinen Sinn, wenn wir vielleicht infiziert sind. Warum haben sie uns unter Quarantäne gestellt? </span></span></p>
<p><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="0">Bitte verwenden Sie meine Nachricht anonym. Ich möchte hier keine Probleme bekommen. Aber die Situation ist schlecht und ich habe das Gefühl, ich muss es jemandem erzählen.</span></span></p>
<p>*Anmerkung: Die gesamte Einrichtung steht unter Quarantäne, alle Bewohner*innen sind per Allgemeinverfügung dort eingesperrt. Innerhalb der Einrichtung werden Kontaktpersonen von Infizierten dennoch zusätzlich in einem Gebäudetrakt von den anderen isoliert. Dieser Bereich ist hier gemeint.</p></div>
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<h2>Was Menschen in Horst schon vor 10 Jahren gesagt haben</h2>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=ct7GkuvkgbA&amp;feature=emb_logo</p></div>
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<h2>Warum wir die Mahnwache machen</h2>
<p><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="0">Liebe Freund*innen und Menschen, die in Horst leben, </span></span></p>
<p><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="0">wir sind heute hier, weil wir in dieser unerträglichen Situation unsere Solidarität mit Ihnen zum Ausdruck bringen wollen. Dieser Lockdown von Horst ist falsch. Es ist ein rassistisches Verfahren, das zeigt, wie wenig die Verantwortlichen über die Situation in Horst wissen. </span></span></p>
<p><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="0">Wir möchten Ihnen zeigen, dass es Menschen gibt, die die Dinge hier in Horst nicht akzeptieren. Horst ist weit weg und wir haben derzeit ein höheres Risiko für Corona, deshalb sind wir nur wenige Leute hier vor den Toren. Aber seien Sie sicher: Hinter uns stehen viele Leute, die dieses Lager Horst auch nicht akzeptieren. Jetzt und im Allgemeinen. </span></span></p>
<h3><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="0">Warum der Lockdown rassistisch ist </span></span></h3>
<p><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="0">Im Moment können wir das rassistische Denken der Behörden sehr deutlich sehen. Sie sperren Sie hier in Horst ein, weil es einige Fälle von Corona im Camp gegeben hat. Dies würde in anderen Situationen nicht passieren. Zum Beispiel: Wenn es in einer Schulklasse einen Corona-Fall gibt, schicken sie nur Personen in die Quarantäne, die direkten Kontakt mit dem kranken Kind hatten.<br />
</span></span><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="0">Sie verwenden andere Regeln für Sie als für andere Menschen in der Gesellschaft. Das ist es zum Einen, was wir rassistisch nennen. </span></span></p>
<p><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="0">Auf der anderen Seite: Rassismus wurzelt in Entmenschlichung. Dies beginnt in dem Moment, in dem sie Sie nicht wie Individuen behandeln. Wo sie alle unter den allgemeinen Verdacht stellen, mit Corona infiziert zu sein &#8211; und nicht jede einzelne Person fragen, ob sie oder er engen Kontakt zu einer*m Infizierten hatte. </span></span></p>
<p><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="0">Im Moment sagen sie mit der Allgemeinverfügung, die Sie alle in Horst einzusperrt: Jeder von Ihnen könnte für die Gesellschaft außerhalb gefährlich sein, indem er oder sie Corona dort verbreitet. Sie geben der Gesundheit von Menschen außerhalb des Lagers einen höheren Wert als Ihrer Gesundheit. Sie werden dem Risiko einer Infektion ausgesetzt. </span></span></p>
<p><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="0">&#8222;Jede*r hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit&#8220;. Dies steht in der deutschen Verfassung. </span></span></p>
<p><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="0">Wir fordern, dass dieses Grundrecht für alle gilt!<br />
Wir fordern: Transfer für alle &#8211; keine geschlossenen Lager!</span></span></p>
<h3><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="0">Warum scheint es niemanden zu interessieren</span></span>?</h3>
<div class="su-spoiler su-spoiler-style-default su-spoiler-icon-plus su-spoiler-closed" data-scroll-offset="0" data-anchor-in-url="no"><div class="su-spoiler-title" tabindex="0" role="button"><span class="su-spoiler-icon"></span>Lest hier den vollständigen Redebeitrag</div><div class="su-spoiler-content su-u-clearfix su-u-trim">
<p><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="0">Wir haben hier in Horst viele Menschen und Institutionen, die an diesem Lockdown beteiligt sind. Wahrscheinlich wird jeder von ihnen Ihnen sagen: &#8222;Es ist nicht unsere Schuld. Wir sind nicht die Verantwortlichen.&#8220; Dies sagen und erzählen die Behörden seit Jahren, wenn es hier in Horst kritische Stimmen über die Situation gibt. Niemand ist verantwortlich &#8211; und doch passiert das alles. Dies nennen wir eine organisierte Verantwortungslosigkeit. </span></span></p>
<p><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="0"><strong>Die Bundesregierung</strong> hat beschlossen, rassistische Gesetze zu erlassen. Sie haben beschlossen, Lager wie Horst zu bauen. Sie nennen sie &#8222;AnkER-Zentren&#8220;. Ihre Grundidee ist es, das Leben hier so unangenehm zu machen, dass die Menschen &#8222;freiwillig&#8220; in die Länder zurückkehren, die sie aus gutem Grund verlassen haben. </span></span></p>
<p><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="0"><strong>Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern und das Landesamt für innere Verwaltung</strong> haben beschlossen, diese Gesetze zu akzeptieren. Sie haben beschlossen, Sie zu zwingen, bis zu 2 Jahre hier zu leben. Sie beschließen jeden Tag, den Druck und die Gewalt, denen die Menschen hier jeden Tag ausgesetzt sind, zu ignorieren und das verdammte System am Leben zu erhalten. </span></span></p>
<p><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="0"><strong>Die Betreiber der Einrichtung</strong> haben beschlossen, mit diesem System Geld zu verdienen. Sie beschließen auch wiederholt, Beschwerden zu ignorieren statt sie in politische Forderungen gegen ein System umzuwandeln, in dem &#8222;soziale Arbeit&#8220; tatsächlich unmöglich ist. Ein System, das die Rechte von Kindern, die Rechte von Frauen, die Rechte von schutzbedürftigen Menschen verletzt. Ein System, das Depressionen, Angst und Einsamkeit erzeugt. </span></span></p>
<p><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="0">Und gerade jetzt, in der Situation mit Corona, kommt noch das <strong>Gesundheitsamt des Landkreis Ludwigslust-Parchim</strong> dazu. Sie haben beschlossen, dass es in Ordnung ist, Menschen zu zwingen, während Corona in Horst zu leben &#8211; obwohl das Infektionsrisiko sechsmal höher ist als draußen. Jetzt, nach mehreren Fällen von Corona, haben sie entschieden: Das Infektionsrisiko ist zu hoch &#8211; also sperren sie Sie dort ein. </span></span></p>
<p><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="0">Dies alles ist nur für Menschen sinnvoll, die allgemein die rassistischen Einrichtungen von Sammellagern für Geflüchtete akzeptieren. </span></span></p>
<p><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="0">Hier in Horst sind viele Leute involviert. Niemand will verantwortlich sein, aber alle zusammen sind verantwortlich. </span></span></p>
<p><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="0">Es gibt auch Leute, die aufstehen und laut über diese Missstände sprechen wollen. Wir sind hier, weil wir ethisch nicht akzeptieren können, was hier passiert. Unser Symbol, heute hier zu sein, ist ein kleines Symbol. Aber ein wichtiger Schritt, um in dieser Gesellschaft das Bewusstsein für diesen Ort Horst zu schärfen, den sie im Wald verstecken. </span></span></p>
<p><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="0">Und da sind auch Sie. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%BCchtlingsproteste_in_Deutschland_ab_2012">Wenn wir in die deutsche Geschichte schauen, können wir sehr deutlich sehen: Die Arbeit gegen Rassismus und rassistische Insitutionen fußte immer auf dem Engagement der Menschen, die vom Rassismus betroffen sind und sich zu Wort meldeten.</a> Googlen Sie &#8222;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=WBNElcwKL9o">Refugee Tent Action</a>&#8220; oder &#8222;Hungerstreik Horst&#8220;. Es gab Menschen, die sich für ihre Rechte einsetzten. Sie hatten Erfolg. Vor zehn Jahren begannen sich die Dinge zu ändern. Aber mit mehr rechten Politikern, die in die Parlamente gewählt wurden, gingen diese Erfolge wieder verloren.</span></span></p>
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<h3><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b ChMk0b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="0">Was muss sich ändern?</span> </span></h3>
<p><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b ChMk0b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="2">Es gibt viele Dinge, die sich ändern müssen.</span> </span></p>
<ul>
<li><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b ChMk0b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="4">Horst muss generell abgeschafft werden!</span> </span></li>
<li><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b ChMk0b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="6">Die rassistischen Gesetze müssen abgeschafft werden!</span> </span></li>
<li><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b ChMk0b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="8">Wir brauchen SOFORT einen Transfer für Sie alle!</span> </span></li>
</ul>
<p><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b ChMk0b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="10">Um dies zu ändern, müssen wir zuerst unsere Gesellschaft ändern.</span> </span></p>
<ul>
<li><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b ChMk0b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="12">Wir müssen das Bewusstsein für die Situation der Leute hier schärfen!</span> <span class="JLqJ4b ChMk0b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="13">Wir würden uns freuen, wenn einige von Ihnen sich nach dieser Kundgebung dazu entschließen, uns zu kontaktieren und mit uns zu sprechen.</span> </span></li>
<li><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b ChMk0b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="15">Wir müssen sicherstellen, dass das Grundrecht auf Gleichheit für alle hier gilt &#8211; es darf keine Ausnahmen und keine Ausreden geben!</span> </span></li>
<li><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b ChMk0b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="17">Wir müssen mehr Wege finden, um Solidarität untereinander zu zeigen und für Ungerechtigkeit einzutreten, auch wenn sie uns nicht direkt betrifft!</span> </span></li>
<li><span class="VIiyi" lang="de"><span class="JLqJ4b ChMk0b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="19">Und zu guter Letzt: Wir müssen verstehen, dass wir Rassismus nur überwinden können, wenn wir zusammenhalten!</span> <span class="JLqJ4b ChMk0b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="20">Wir können nur frei sein, wenn jede einzelne Person frei ist.</span></span></li>
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